Teichfrosch

Pelophylax esculentus

Ordnung: FROSCHLURCHE (ANURA)
Familie: ECHTE FRÖSCHE (RANIDAE)
Ursprungsgebiet: EUROPA
Ernährung: INSEKTEN – SPINNEN – SCHNECKEN – WÜRMER

Pelophylax „esculentus“ ist eine Hybridform aus Wasserfrosch und Seefrosch und wird bis zu 12 cm groß. Die obere Körperseite ist meist grün bis bräunlich gefärbt und mit dunklen Flecken versehen, oft ist der Rücken mit einem hellgrünen Streifen versehen. An den Oberschenkeln befinden sich gelbe Flecken, die vor allem während der Paarungszeit zu erkennen sind. Als Laichgewässer nutzt der Teichfrosch langsam fließende Bäche, Gräben oder auch Teiche. Im März werden die Frösche nach der Überwinterung aktiv, die Fortpflanzung findet zwischen Mai und Juni statt. Das Weibchen kann bis zu 8000 Eier legen. Ringelnattern, verschiedene Vogel- und Säugetierarten wie Graureiher, Dachs oder Waschbär und diverse Fischarten wie der Hecht gelten als Fressfeinde von Pelophylax „esculentus“. Weitere Gefährdungsursachen sind die Beseitigung kleiner Gewässer oder auch der Umbruch von Grünland (Glandt 2018).

Ernährung: Larven des Teichfrosches ernähren sich teilweise pflanzlich und teilweise von kleinen Tieren und Froschlaich. Adulte Tiere fressen Insekten, Spinnen, Würmer und Schnecken (Glandt 2018).

Bedrohungsstatus: Nach der Roten Liste Deutschland gilt der Teichfrosch als „nicht gefährdet“. Nach Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung gilt er als „besonders geschützt“.

Exemplarische Quellen
  • Glandt, D (2018)
    Praxisleitfaden Amphibien- und Reptilienschutz. Schnell – präzise – hilfreich. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.